KUNST & KULTUR

KIRCHE
SANTA
MARIA
DEGLI
ANGELI
Die vom weltbekannten Architekten Mario Botta entworfene Kirche Santa Maria degli Angeli mit Malereien von Enzo Cucchi ist ein Meisterwerk zeitgenössischer Architektur.
Der Besuch der Kirche ist schon fast ein Muss. Die mächtige Steinfestung auf dem Bergsporn ist mehr als Meditationsraum und bietet die Möglichkeit, die umgebende Landschaft ganz neu zu interpretieren. Die Kirche ist Santa Maria degli Angeli gewidmet. Der Bau wurde zwischen 1992 und 1996 errichtet und folgt einem neuartigen gestalterischen Ansatz eines Gotteshauses.
Die aus Porphyr erbaute Marienkirche steht am Rand eines Abhangs, von dem aus sich eine aussergewöhnliche Rundsicht eröffnet.
Die künstlerische Gestaltung durch Enzo Cucchi erstreckt sich über die beiden Haupträume: die Decke des Überganges, die durch eine langgezogene Zypresse geziert wird, und das Herz der Kirche. Die in intensivem Blau gehaltene Apsis nimmt das Thema der dargebotenen Hände auf, ergänzt durch eine Serie von zweiundzwanzig Bildtafeln mit marianischen Motiven über den Fenstern.
Monte Tamaro Kappelle Santa Maria degli Angeli - Interview mit dem Architekten Mario Botta
Kirche
Santa Maria
Die vom weltbekannten Architekten Mario Botta entworfene Kirche Santa Maria degli Angeli ist ein Meisterwerk zeitgenössischer Architektur.
Suspended
cube
Einzigartiges Kunstwerk der Bildhauerin Jaya Schürch.
The Temple Guardian
"The Temple Guardian" von Luca Marcionelli, ist ein 4 Meter hohes monolithisches Totem.
Madonna del Tamaro
Das “La Madonna del Tamaro” genannte Werk des Bildhauers Antonio Danzi aus Viggiù ruht seit dem 15. Juni 1985 majestätisch über der Senke rund um das Restaurant.

" Kunst
am
Berg

2018-2019
Weitere Informationen:
www.ivo-soldini.com
Der kulturelle Weg auf dem Monte Tamaro beginnt im Jahr 1985 mit der Platzierung der Bronzestatue Madonna mit Kind, ein Werk des Bildhauers Antonio Danzi aus Viggiù, es folgt der Bau (zwischen 1992 und 1996)der Kirche Santa Maria degli Angeli, die vom Architekten Mario Botta entworfen wurde, im Jahr 2006 folgt “The Temple Guardian”, von Bildhauer Luca Marcionelli, ein 4 Meter hohes monolithisches Totem und im Jahr 2008 der “Suspended Cube”, ein Unikat der Bildhauerin Jaya Schürch.
“Una Montagna d’Arte”, eine Ausstellung (2018-2019) der Werke des Künstlers Ivo Soldini, eingebettet in eine harmonische Naturkulisse. Speziell darauf ausgerichtet die Skulpturen mit der Landschaft zu verbinden, was eine gegenseitige Wertsteigerung mit sich bringt.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 19 monumentalen Skulpturen, die Ivo Soldini in den letzten zwei Jahrzenten geschaffen hat und begleitet den Besucher durch die Karriere des Bildhauers und seine Lieblingsthemen, verbunden mit der menschlichen Gestalt. In seinen Werken werden die inneren Konflikte durch die Expressivität der unebenen Flächen offenbart. Die Schieflage der Figuren scheinen das Gleichgewicht zu verlieren und drücken die Instabilität der Existenz aus, während seine vertikalen Werke Stabilität und Wiederstandskraft hervorrufen. Eine neue Art Kultur in einer ungewohnten Umgebung zu erleben. Die Kunstobjekte können sowohl von Natur- und auch Kulturbegeisterten Besuchern bewundert werden.
“Una Montagna d’Arte” ist eine Initiative von Monte Tamaro SA und der Stiftung Egidio und Mariangela Cattaneo.

Biografie
Ivo Soldini wurde am 9. Oktober 1951 in Lugano geboren und lebt heute in Ligornetto. Nachdem er die obligatorischen Schulen und das Gymnasium im Tessin besucht hat, studiert er an der Kunstakademie “Belle Arti di Brera” in Mailand. Ab 1973 beginnt er eine intensive Ausstellungstätigkeit, die Ihn zu Galerien und öffentlichen Plätzen in der Schweiz und im Ausland führt. Ab 1975 widmet er sich hauptsächlich der Klein- und Mittelformatskulptur, insbesondere in Bronze, aber auch in Aluminium und Gips. In den letzten Jahren hingegen erschuf er überwiegend monumentale Skulpturen. In den ersten zehn Jahren seines Schaffens als Bildhauer experimentiert Soldini verschiedene figurative Modalitäten: die naturalistische Richtung wechselt ab mit mehr informellen und expressionistischen Stilelementen. Unter den möglichen anfänglichen Einflüssen können jene von Marino Marini, Giacomo Manzù, Remo Rossi aber vor allem derjenige von Alberto Giacometti genannt werden.
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